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Nasonex 50 µg/Sprühstoß Nasenspray, Suspension Wirkstoff: Mometasonfuroat - Nase

Wie wirkt der Inhaltsstoff?
Mometason wird bei allergischem Schnupfen und bei allergisch bedingten Entzündungen der Nasenschleimhaut angewendet.

Die Allergie ist eine Überempfindlichkeitsreaktion des Abwehrsystems auf harmlose Substanzen wie Blütenpollen, Tierhaare und vieles mehr. Bei dem Versuch, die vermeintlichen Feinde zu besiegen, werden große Mengen entzündungsauslösender Botenstoffe produziert - darunter das Gewebshormon Histamin und Signalstoffe aus der Gruppe der Leukotriene und Zytokine. Diese Botenstoffe lösen eine Entzündung aus und sind schließlich für die Symptome verantwortlich: Niesreiz, Fließnase mit Schnupfen, angeschwollene Nasenschleimhäute und Juckreiz.

Mometason ist ein Kortison-Abkömmling und wirkt stark entzündungshemmend: Er verhindert Bildung und Freisetzung entzündungsauslösender Stoffe aus der Gruppe der Leukotriene und Zytokine. Der Arzneistoff bekämpft die Entzündung der Nasenschleimhaut direkt vor Ort und wandert nur in sehr geringem Maße weiter in den Körper - unerwünschte Nebenwirkungen anderer Kortisonpräparate können so weitgehend vermieden werden.

Mometason lindert wirksam die Beschwerden bei allergischem Schnupfen. Es unterdrückt Entzündungsreaktionen und wirkt einer Schädigung der Nasenschleimhaut durch anhaltende allergische Reaktionen entgegen. Die Wirkung setzt nicht sofort ein, sondern innerhalb von 48 Stunden - Momethason sollte daher regelmäßig angewendet werden. Der Arzneistoff ist auch zur Langzeitanwendung über mehrere Monate geeignet. Pollenallergiker sollten mit der Behandlung bereits vor Beginn der Heuschnupfenzeit beginnen.

Anwendungsgebiete
Allergischer Schnupfen (z.B. Heuschnupfen)
Packungsgrößen
1 Fl. 10 g Susp. (60 Hübe)
1 Fl. 18 g Susp. (140 Hübe)
Warnhinweise!
Bei Umstellung einer Cortisontherapie von Tablettenform auf Inhalation oder Nasenspray können Allergien (z.B. allergische Hauterscheinungen) auftreten, die bisher unterdrückt wurden.
Dieses Medikament sollte nur bei allergischem Schnupfen (z.B. Heuschnupfen) angewendet werden. Wenn Sie an einer Infektion der Nase leiden, die z.B. durch Viren oder Bakterien verursacht ist, kann diese durch die Anwendung des Präparats verschlimmert werden.
Wann ist das Medikament nicht für Sie geeignet (Gegenanzeigen)?
Infektionen der Nase mit Bakterien, Pilzen oder Viren
Kinder unter sechs Jahren
Tuberkulose (Schwindsucht)
Schwangerschaft und Stillzeit
Während der Schwangerschaft und der Stillzeit sollte das Medikament möglichst nicht angewendet werden, es sei denn, Ihr Arzt hält dies für unbedingt erforderlich.
Nebenwirkungen
Aufgelistet sind die wichtigsten, bekannten Nebenwirkungen. Sie können auftreten, müssen aber nicht, da jeder Mensch unterschiedlich auf Medikamente anspricht.
Manchmal reagieren Menschen allergisch auf Medikamente. Sollten Sie Anzeichen einer allergischen Reaktion verspüren, informieren Sie sofort Ihren Arzt oder Apotheker.
Bei Anwendung des Präparats in der Nase können auftreten: leichter Niesreiz unmittelbar nach der Anwendung sowie gelegentlich Trockenheit und Reizung der Nasen- oder Rachenschleimhaut.
Kopfschmerzen (Gelegentlich)
Nasenbluten (Gelegentlich)

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