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Rebif 22 Mikrogramm/-44 Mikrogramm Injektionslösung Wirkstoff:Interferon beta-1a

Wie wirkt der Inhaltsstoff?
Interferon beta-1a wird zur Behandlung der schubförmig verlaufenden Multiplen Sklerose eingesetzt.

Interferone sind natürliche Botenstoffe unseres Körpers: mit ihrer Hilfe verständigen sich unterschiedliche Zellen des Immunsystems bei ihrem gemeinsamen Kampf gegen Feinde des Körpers wie Viren, Bakterien oder auch Krebszellen.Man unterscheidet drei Interferontypen:

- Interferon alpha wird von weißen Blutkörperchen hergestellt,
- Interferon beta wird von Zellen des Bindegewebes produziert ,
- Interferon gamma entsteht in T-Zellen des Immunsystems.

Die verschiedenen Interferone hemmen das Zellwachstum bei Tumor-Erkrankungen, bekämpfen Virus-Infektionen und greifen regulierend in Autoimmunvorgängen ein, bei denen sich Abwehrzellen des Immunsystems gegen den eigenen Körper richten.

Interferon beta-1a wird gentechnisch im Labor hergestellt, es unterscheidet sich geringfügig vom körpereigenen Interferon.

Rebif wird dreimal pro Woche unter die Haut gespritzt. Es bekämpft die Ursache und verzögert den Verlauf der Krankheit. Die Anzahl und die Schwere der Schübe wird verringert. Es dauert allerdings einige Zeit, bis die volle Wirkung sich entfaltet.Anwendungsgebiete
Multiple Sklerose (MS)
Warnhinweise!
Dieses Arzneimittel kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch das Reaktionsvermögen so weit verändern, dass die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt wird. Dies gilt in verstärktem Maße im Zusammenwirken mit Alkohol.
Frauen im gebärfähigen Alter müssen während der Einnahme eine geeignete Methode zur Empfängnisverhütung anwenden.
Während der Therapie müssen regelmäßige Kontrolluntersuchungen durch den behandelnden Arzt stattfinden.
Es müssen regelmäßige Blutbildkontrollen stattfinden.
Wann ist das Medikament nicht für Sie geeignet (Gegenanzeigen)?
Kinder unter 12 Jahren
Vorsicht bei Epilepsie
Vorsicht bei Depressionen
Vorsicht bei schweren Leber-, Nieren- und Herzerkrankungen
Schwangerschaft und Stillzeit
Während der Schwangerschaft und der Stillzeit darf das Medikament nicht angewendet werden.
Nebenwirkungen
Aufgelistet sind die wichtigsten, bekannten Nebenwirkungen. Sie können auftreten, müssen aber nicht, da jeder Mensch unterschiedlich auf Medikamente anspricht.
Manchmal reagieren Menschen allergisch auf Medikamente. Sollten Sie Anzeichen einer allergischen Reaktion verspüren, informieren Sie sofort Ihren Arzt oder Apotheker.
Reaktionen an der Injektionsstelle (Rötung, Verhärtung, kleine Blutergüsse)
Grippeartige Beschwerden, z.B. Fieber, Kopfschmerzen, Schwäche, Schüttelfrost, Gliederschmerzen
Appetitlosigkeit, Erbrechen, Durchfall, Übelkeit
Depressionen
Hautausschläge, vermehrtes Schwitzen
Muskelkrämpfe, Nackenschmerzen, Schmerzen der Muskulatur
verminderte Zahl von weißen Blutzellen
Wechselwirkungen
Die gleichzeitige Einnahme von Medikamenten mit Kortison zur Behandlung eines akuten Schubs wird im allgemeinen gut vertragen.

Wechselwirkungen zwischen Interferon beta-1a und anderen Arzneistoffen wurden bisher nicht untersucht. Halten Sie in jedem Fall Rücksprache mit ihrem Arzt, wenn Sie noch andere Medikamente einnehmen.

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